Datenschutz

08.10.2017

Der SWR ist Veranstalter dieses Internetangebots.

Der SWR nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst und wir möchten, dass Sie sich beim Besuch unserer Webseiten sicher fühlen. Wir erklären Ihnen hier welche Daten wir erheben und wie wir sie verwenden.

Datenerhebung und Datenverarbeitung
Jeder Zugriff auf unsere Webseiten und jeder Abruf von Dateien wird protokolliert.
Es werden Ihre IP-Adresse, Ihre Browserkennung und Domain, der Name der abgerufenen Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, die übertragenen Datenmenge sowie der erfolgreiche Abruf in einer Protokoll-Datei (log file) festgehalten. Alle Daten in den Protokoll-Dateien sind ohne direkten Personenbezug. Sie dienen ausschließlich internen Zwecken und werden keinesfalls an Dritte weitergegeben.
Zu den internen Zwecken der Datenerhebung zählt die technische Administration der Webseiten, die Kommunikation mit Ihnen und anonyme statistische Erhebungen, die eine Auswertung der Zugriffe auf das Online-Angebot des SWR ermöglichen und zur Optimierung der Internetpräsenz herangezogen werden.

Personenbezogene Daten werden nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erhoben.
Zu den personenbezogenen Daten zählen z.B. Name, Adresse, E-Mailadresse, Telefonnummer und Geburtsdatum. Bei bestimmten Online-Diensten wie Newsletter, Blogs, Communities, SWR-Shop und Gewinnspielen, sind die genannten Daten zur Nutzung der Dienste erforderlich. Auch diese Daten werden ausschließlich zweckbezogen erhoben, genutzt und verarbeitet und keinesfalls an Dritte weitergegeben. Bei Beendigung eines ausgewählten Dienstes werden alle personenbezogenen Daten gelöscht. Sie können auch jederzeit die Speicherung Ihrer Daten bei den Diensten widerrufen, die Sie nicht mehr in Anspruch nehmen wollen.

Einsatz von Cookies
Cookies sind kleine Textdateien, die temporär auf Ihrer Festplatte abgelegt werden.
Bei SWR.de werden aus technischen Gründen teilweise auch Cookies eingesetzt, ohne dass wir Sie darauf im Einzelnen hinweisen können. Dabei wird nur Ihre IP-Adresse gespeichert. Die Cookies ermöglichen Ihnen einen komfortableren Zugriff auf das SWR.de-Angebot. Wenn Sie nicht möchten, dass wir Ihre Computer wiedererkennen und Sie es bevorzugen Ihre persönlichen Daten immer neu einzugeben, dann können Sie in Ihrem Browser das Speichern von Cookies deaktivieren oder sich benachrichtigen lassen, sobald Cookies gesendet werden. Die SWR.de-Angebote können auch ohne Cookies genutzt werden.

Sicherheitshinweis
Wir setzen alles daran, Ihre personenbezogenen Daten durch Einsatz geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen vor unbefugtem Zugriff und Missbrauch zu schützen. Bitte beachten Sie, dass bei der Kommunikation mittels E-Mail die Datensicherheit im Internet nicht gewährleistet werden kann und wir bei vertraulichen Informationen den Postweg empfehlen. Für die auf SWR.de aufgeführten Links zu externen Seiten übernehmen wir keine Haftung.

Auskunftsrecht
Sie haben das Recht über die beim SWR über Sie gespeicherten Daten Auskunft zu verlangen. Bitte reichen Sie Ihre Anfrage schriftlich beim Rundfunkbeauftragten für den Datenschutz (www.swr.de/unternehmen/datenschutz) ein und nennen Sie den jeweiligen Online-Dienst des SWR, an den Sie Ihre Daten übermittelt haben. Der Datenschutz-beauftragte steht Ihnen auch für weitere Fragen zum Datenschutz im Bereich des Rundfunks, einschließlich der Rundfunkgebühren und der GEZ, zur Verfügung.

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Wo seid Ihr?

05.10.2017

Sie sind alle weg. Johanna, Tom und Meike – verschwunden. Wir wissen nicht, wo sie sind. Wir glauben, dass sie geholt wurden. Von wem? Keine Ahnung. Wenn Ihr etwas wisst – sagt es uns.

Johanna, Tom und/oder Meike: Wenn Ihr das hier lest – meldet Euch. Die letzte Leitung ist noch offen. Wir wissen nicht, wie lange das noch so sein wird. Meldet Euch, wenn Ihr Hilfe braucht. Und meldet Euch, wenn Ihr uns helfen könnt. Es sieht nicht gut aus.

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Ich bin weg

01.10.2017

Ich kann einfach nicht mehr nach Hause zurück. Erst recht nicht, solange mein Vater so denkt. Aber wo kann ich hin? Kann mir jemand helfen?

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Ich bin in Sicherheit – aber ist das alles? Ich sehe meinen Mann nicht mehr. Ich vermisse Tom. Ich sehe meine Tochter nicht mehr. Ich vermisse Meike. Ein dunkler Schleier hat sich um mich gelegt.

Alles, was ich tue, erlebe ich in Zeitlupe. Aus Minuten werden Stunden und aus Tagen Wochen. Ich kann nicht mehr essen, ich schlafe schlecht, ich bin müde, gereizt und aggressiv. Menschen, die man liebt, zu vermissen, sie nicht berühren zu dürfen, sie nicht ansprechen zu können, ist wie ein langsames Sterben. Der Körper lebt noch und man funktioniert irgendwie, aber die Einsamkeit umfasst einen mit einer Härte und Kälte, die einem jede Kraft entzieht. Lange halte ich das nicht mehr aus.

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Liebe Mama,

30.09.2017

ich kann Dich im Moment nicht erreichen. Nur zwei kurze Meldungen: Ich bin in Sicherheit. Und auf Mila und Dich sind jetzt 100.000 Euro Belohnung ausgesetzt worden. Bitte pass auf Dich auf.
Meike

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Das war es nicht…

28.09.2017

Ich bin jetzt an einem sichern Ort. Ich bin nicht mehr in Deutschland. Ich bin bei Freunden. Und ich kam jetzt auch dazu, mein Blog zu lesen. Der Text „Das war es“ ist natürlich nicht von mir. Ich hatte nie vor, jemanden zu töten – und ich würde nie etwas tun, was meiner Tochter und meinem Mann Schmerzen zufügt.

Wir wissen noch nicht, von wem dieser Text ist, aber wir wissen, was er bewirken soll: Mich als geisteskranke Verschwörerin darstellen. Ich weiß, dass das nicht stimmt. Ärzte haben mich untersucht und festgestellt, dass ich an keiner Geisteskrankheit leide.

Der Autor des Textes sollte wissen: Wir werden rausbekommen, wer Du bist, und wir werden Deinen Namen veröffentlichen.

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Unterwegs

26.09.2017

Seit gestern bin ich auf der Flucht. Die Polizei sucht mich, weil sie mich für eine geistig verwirrte Attentäterin hält. Die Wahrheit ist: Das stimmt nicht. Die Wahrheit ist etwas, das mir im Augenblick kaum jemand glauben wird: In meinen Kopf wurde ein Chip eingesetzt, der mich wohl gesteuert hat. Klingt irre? Ist es auch. Aber nicht ich bin die Wahnsinnige, sondern diejenigen, die mir das angetan haben. Es waren Leute von Protecta und dem NPC, die mir das angetan haben. Und ich bin nicht auf der Flucht, um mich aus der Verantwortung zu stehlen. Ich bin auf der Flucht, um alles zu tun, dieses Verbrechen den Tätern nachzuweisen.
Bei allen, die ich gestern in Angst und Schrecken versetzt habe, möchte ich mich entschuldigen und ihnen versichern: Das war nicht meine Absicht. Es tut mir unendlich leid.

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Das war es…

25.09.2017

Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe alles versucht. Aber mir bleibt keine Wahl. Seit Wochen werde ich verfolgt und beobachtet. Niemand glaubt mir. Aber ich weiß, dass es eine Verschwörung gibt, die bis in die höchsten politischen Kreise reicht. Eine Verschwörung gegen mich und meine Familie. Heute werde ich der ganzen Sache ein Ende bereiten. Ich werde ein Zeichen setzen, damit die Öffentlichkeit endlich versteht, was sie mit uns vorhaben. Sie beobachten uns. Überall. Deshalb müssen wir sie zur Rechenschaft ziehen. Heute wird die Welt sehen, dass ich nicht lüge. Auch meine Familie. Liebe Meike, lieber Tom. Ich weiß, ich habe es euch nicht leicht gemacht in letzter Zeit. Aber ich liebe euch. Glaubt mir, so wird es am besten für uns sein. Eure Johanna.

Das war es…

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apollon und ich

25.09.2017

Viele von Euch haben mir geraten, Kontakt zu apollon aufzunehmen. Ich kann, allein aus Sicherheitsgründen, noch nicht alles sagen. Nur soviel: Kontakt besteht. Wir unterstützen uns gegenseitig – wobei, ehrlicherweise, mir apollon mehr hilft als umgekehrt.

Bis jetzt sind wir aber, was meine Mutter betrifft, noch nicht weiter gekommen weitergekommen. Wir wissen nicht, wo sie ist. Wir gehen davon aus, dass sie festgehalten wird, glauben, dass Protecta dahinter steckt, haben aber noch keinen Weg gefunden, sie zu finden – und erst recht keinen, sie zu befreien.

Wir brauchen also weiterhin Eure Hilfe…

Meike

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Meine Mutter ist verschwunden. Sie meldet sich nicht bei mir. Sie hat sich nicht bei ihren Freunden gemeldet. Das passt nicht zu ihr – so ist sie nicht. Ich bitte alle, die das hier lesen: Teilt mir mit, wo Johanna ist. ich bin mir ziem[l]ich sicher, dass es etwas mit ihrem Arbeitgeber zu tun hat. Das Unternehmen Protecta macht Experimente mit Menschen und ich bin mir sehr sicher, dass meine Mutter einer dieser Menschen ist.
Wenn jemand von Protecta das hier liest: Was da passiert ist unrecht. Sie werden damit nicht durchkommen. Wer uns jetzt hilft, zeigt, dass er mit dieser Verbrecherbande nichts mehr zu tun haben will. Er zeigt, dass er sich einen Rest Menschlichkeit bewahrt hat. Es ist egal, was Ihr Chef Ihnen gesagt hat. Es ist egal, was Sie unterschrieben haben. Sie müssen meiner Mutter helfen. Jetzt. Sofort.

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